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Freiwilligendienst im Ausland

News zum Freiwilligendienst im Ausland

Voluntourismus - der schnelle Freiwilligendienst im Ausland

Viele junge Menschen wollen helfen, haben aber nur wenig Zeit. Spezialveranstalter schaffen Abhilfe.

Nach dem Abi: FSJ, Ausland oder studieren?

Viele Abiturienten wollen nach bestandenem Abitur ein FSJ im Ausland machen. Beliebt sind Australien und Südamerika.

Dokumentarfilm über das FSJ im Ausland

Der Film "Blickwechsel" beschreibt den Freiwilligendienst im Ausland aus der Sicht derjenigen, denen die Freiwilligen helfen wollen.

Auslandsjahr

Es gibt sehr viele junge Leute, die nach dem Abitur oder nach Abschluss der Berufsausbildung die Welt entdecken, etwas Neues erleben, Erfahrungen sammeln, die Persönlichkeit fortbilden möchten. Einige von ihnen wollen nicht nur neue Erfahrungen sammeln, sondern gleichzeitig etwas Gutes tun.

Für Schul- und Ausbildungsabsolventen gibt es entsprechend der Nachfrage einige Möglichkeiten für einen längeren Zeitraum, also mehrere Monate bis hin zu einem Jahr, ins Ausland zu gehen. Gern genutzt wird ein Au-Pair-Aufenthalt in den USA oder ein "Work und Travel" Programm in Australien. Doch neben Work und Travel oder Au-Pair steht ein Freiwilligendienst im Ausland ganz oben auf der Wunschliste der jungen Menschen. Das Auslandsjahr dient als Orientierungsphase und kann in einigen Fällen auch mit dem späteren Beruf verbunden werden.

Wir haben uns umgeschaut und uns auf die Suche nach den Möglichkeiten gemacht, die sich für Jugendliche im Ausland bieten.

Viele Jugendliche haben keine konkrete Vorstellung von dem, was genau sie tun wollen. "Ja, die Welt retten wäre gut", sagt mit einem Augenzwinkern Miriam S., Abiturientin aus Berlin. "Ich möchte die Welt entdecken, Kängurus in Australien mit der Flasche füttern oder Kindern in Thailand Englisch unterrichten." Die Berliner Schülerin weiß jedoch, dass es von diesem Wunsch bis zur Umsetzung nicht ganz so einfach ist. Sie träumt davon, später in der Entwicklungshilfe tätig sein zu können, weiß aber noch nicht, in welche berufliche Richtung sie sich dabei orientieren soll.

Internationaler Freiwilligendienst

Ein internationaler Freiwilligendienst ermöglicht es Jugendliche in sozialen ökologischen oder kulturellen Projekten im Ausland mitarbeiten. Die Erfahrungen, die sie auf diese Weise im Ausland machen, werden der Entwicklung ihrer Persönlichkeit dienen. Die Jugendlichen legen eine Auszeit ein und erhalten dabei die Chance, eine fremde Kultur hautnah über einen längeren Zeitraum kennen zu lernen und ihren eigenen kulturellen Horizont auszudehnen. Für viele ist es sogar eine Art Kulturschock, den sie anfangs erleben. Nicht wenige Auslandsprojekte sind so strukturiert, dass die Freiwilligen in Gastfamilien oder einfachen Camps untergebracht sind. Sie arbeiten in sozialen Schulen, Jugendeinrichtungen oder anderen sozialen Projekten mit.

Ein Freiwilligendienst im Ausland setzt im Gegensatz zum Entwicklungsdienst keine abgeschlossene Berufsausbildung voraus, sondern lediglich viel Motivation für soziales Engagement im Ausland. Die Optionen, bei Programmen und Projekten im Ausland mitzuhelfen, sind vielfältig. Es gibt Programme von nur einigen Wochen, aber auch Projekte, die ein Jahr und mehr dauern. Unsere Initiative Engagementförderung junger Erwachsener im Ausland hat einen Überblickt über verschiedene Auslands-Programme zusammengestellt.

Staatlich gefördert bedeutet nicht kostenlos

Die erste Unterscheidung beim Freiwilligendienst im Ausland ist zu treffen zwischen den staatlich geförderten Programmen mit einer Mindestdauer von sechs Monaten und dem flexiblen Freiwilligendienst, auch Voluntourismus genannt. Die flexiblen Freiwilligendienste sind staatlich nicht gefördert, was jedoch keine Abwertung bedeutet, denn ohne diese Angebote der Organisationen würden viele Jugendliche keine Möglichkeit bekommen, eine Reise in ein Entwicklungsland zu machen und sich in einem sozialen Projekt zu engagieren. Flexible Freiwilligendienste im Ausland bieten die gleichen Erfahrungen wie die staatlich geförderten Programme und wecken ebenso das Interesse für Entwicklungsarbeit und das Bewusstsein für die sozialen Ungerechtigkeiten. Oft ist es so, dass die staatlich anerkannten Entsendeorganisationen sowohl staatlich geförderte als auch frei finanzierte Programme für einen Freiwilligendienst im Ausland anbieten.

Bei den staatlich geförderten Programmen sind neben dem Eigenengagement der Freiwilligen, Vor- und Nachbereitungsseminare sowie eine Dauer von sechs bis 24 Monaten Voraussetzung. Sehr nachgefragt ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst "weltwärts". Hier helfen die Freiwilligen in verschiedenen Bereichen der Armutsbekämpfung mit.

Weitere Freiwilligendienste im Ausland über Zeiträume von sechs bis 24 Monaten, bieten sich durch folgende Programme:
Europäischer Freiwilligendienst (EFD),
FSJ im Ausland,
FÖJ im Ausland,
Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD),
Anderer Dienst im Ausland (ADiA).

Bei diesen Freiwilligendiensten muss trotz der staatlichen Förderung ein finanzieller Beitrag von den Bewerbern selbst getragen werden.

Man sollte sich gut informieren und überlegen, was für und gegen die verschiedenen Programme spricht. Gleiches gilt für die Projektländer. Man sollte sich mit dessen politischen Strukturen und Geschichte vertraut machen.

Welt- und Selbsterkenntnis

Ein Freiwilligendienst im Ausland ist eine Atempause, in der man den eigenen Kurs und Lebensweg finden und gleichzeitig anderen helfen kann. Wer sich für einen Freiwilligendienst im Ausland entscheidet, muss sich auf Neues einstellen, auf ganz Neues. Es droht ein Kulturschock, denn die Welt im Ausland ist oft völlig anders ist, als die gewohnte heimatliche Umgebung.

Start in den Arbeitstag. Ein großer Bus, 100 Passagiere, überfüllt. Alles schwitzt, obwohl der Tag erst beginnt. Kein Wunder, die Temperaturen liegen trotz der frühen Stunde schon bei knapp 30 Grad im Schatten. Mitten unter den Businsassen quetscht sich eine junge Deutsche, die es ins ferne Indien verschlagen hat. Sie freut sich auf seinen Tag als Betreuerin im Kindergarten in einem Vorort von Bombay. Ihre Arbeit ist Teil eines von der Bundesregierung geförderten Programmes als Entwicklungshelferin auf Zeit. Die junge Frau weiß: Die Freiwilligenarbeit in Indien wird ein außergewöhnlicher und vor allem unvergesslicher Abschnitt ihres Lebens werden.

Ein Freiwilligendienst im Ausland bietet Möglichkeiten für Veränderungen und Chancen. Er kombiniert Zeit, die man für sein Leben und die eigene Entwicklung verbuchen kann mit der Zeit, die man für anderen einsetzt, die auf Hilfe angewiesen sind. Es sind Menschen, hier Beispiel Kinder, die aus niedrigen sozialen Schichten stammen und in den meisten Fällen keinen Zugang zu höherer Bildung erhalten.

Die soziale Situation in Entwicklungsländern ist mit der in Deutschland nicht vergleichbar. Es gibt keine Sozialversicherung oder Kündigungsschutz, keine Überstundenvergütung, kein Arbeitslosengeld. Ein Freiwilligendienst im Ausland führt in eine andere Kultur, in eine andere Welt. Klar, man kann sich in Büchern oder im Internet Wissen über das Land aneignen. Aber die eigene Erfahrung kann man durch diese Quellen nicht ersetzen. Mit dem Blick in die andere Welt gewinnt man auch einen anderen Blick in sich hinein. Man lernt sich selbst besser kennen, seine Grenzen und findet Wege, diese zu erweitern. Man kann den Fortschritt der eigenen Persönlichkeit von Woche zu Woche beobachten, die man während des Freiwilligenjahres macht. Der eigene Charakter reift, man lernt, soziale Verantwortung zu tragen.

Wie jede Reise, beginnt auch ein Freiwilligendienst im Ausland mit dem ersten Schritt. Und diesen Schritt kann man mit Hilfe von Programmen gehen, die von verschiedenen gemeinnützigen Organisationen für Freiwillige angeboten werden.

Zwei dieser Programme sind "weltwärts" und der "Internationale Jugendfreiwilligendienst.

Weltwärts

Weltwärts ist ein internationale Freiwilligendienst, den das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geschaffen hat. Er wird zu drei Vierteln staatlich gefördert. Um teilnehmen zu können, muss man die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, zwischen 18 und 28 Jahren alt sein, mindestens einen Hauptschulabschluss plus Berufsausbildung oder eine (Fach-)Hochschulreife haben. Die Entsendung verläuft nicht direkt über das Ministerium, sondern durch Trägerorganisationen. Dort muss man sich auch für den Freiwilligendienst bewerben. Nimmt die Trägerorganisation die Bewerbung an, so folgt ein Vorbereitungsprogramm, an das sich weitere Seminare im Ausland und nach der Rückkehr anschließen. Diese dauern insgesamt etwa vier Wochen. Die Entsendung der Freiwilligen erfolgt grundsätzlich nur in Entwicklungsländer über einen Zeitraum von 6 bis 24 Monaten. Die meisten Trägerorganisationen bieten eine Entsendung von einem Jahr an. Einsatzstellen sind etwa Schulen oder bei NGOs. Die Unterbringung vor Ort erfolgt oft in Gastfamilien. Das bietet zusätzliche Erfahrungen und intensive Erlebnisse.

Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD)

Der Internationale Jugendfreiwilligendienst ist ein Projekt des Bundesfamilienministeriums. Von seinem Aufbau ist es mit dem weltwärts-Projekt vergleichbar. Teilnahmeberechtigt ist jeder ab 18 bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres. Die schulische Laufbahn spielt keine Rolle. Auch hier erfolgt die Entsendung durch Trägerorganisationen. Ziel kann grundsätzlich jedes Land der Erde sein, wenn sich dort entsprechende Einsatzstellen finden. Aus Sicherheitsgründen erfolgt keine Entsendung in Krisenregionen. Der eigene Kostenanteil ist etwas höher als beim weltwärts Programm.

Beiden Programmen gleich ist, dass die Träger anteilig die Kosten für Transport, Unterbringung, Taschengeld und Versicherung übernehmen. Die Freiwilligen haben Anspruch auf die örtlich übliche Anzahl an Jahresurlaubstagen (ca. 25) sowie ein angemessenes Taschengeld. Beim IJFD werden Kosten für eine Impfung nicht übernommen. Die Freiwilligen müssen eine Eigenbeteiligungen aufbringen, die in Form von Spenden erwirtschaftet werden sollen. Oft sind Spender aber die Eltern oder Großeltern. , Ohne Spenden müssten die Entsendeorganisationen den Rest aus eigener Tasche finanzieren, was langfristig zur Einstellung der Programme führen würde.

FSJ im Ausland

Will man als Freiwilliger ein Auslandsjahr machen, so kann man auch ein FSJ im Ausland, ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland machen. Es kann auch als ökologisches Jahr geleistet werden. Einen Überblick über die von den einzelnen Bundesländern zugelassenen Entsendeorganisationen findet man hier:

FSJ im Ausland

Das FSJ im Ausland wird jedoch in jüngster Zeit mehr und mehr durch den IJFD ersetzt.

Europäischer Freiwilligendienst - EFD

Sehr beliebt ist auch der Europäische Freiwilligendienst (EFD). Dabei handelt es sich um ein Auslandsprogramm der EU. Zwar ist er auf Länder innerhalb Europas beschränkt. Dafür hat er den unschlagbaren Vorteil, das er komplett kostenlos ist. Selbst ein Intensiv-Sprachkurs wird von der EU voll finanziert.

Weitere Freiwillgenprogramme im Ausland

Doch es gibt weiter Auslandsprogramme. Sehr beliebt ist die Möglichkeit, als Au-Pair ein Jahr im Ausland zu verbringen. Hier steht allerdings nicht die soziale Komponente im Vordergrund. Diese gibt es jedoch bei einer Freiwilligenarbeit in Workcamps.

Au-Pair

Ein Auslandsaufenthalt als Au-Pair ist zwar kein eigentlicher Freiwilligendienst, jedoch dient es auch der Völkerverständigung und trägt zur eigenverantwortlichen Persönlichkeitsentwicklung bei. Deshalb möchten wir es hier ebenfalls erwähnen.

BFD im Ausland

Der Bundesfreiwilligendienst kann zwar flexibel gestaltet werden, was seine Dauer anbelangt. So ist eine Regeldauer von einem Jahr vorgesehen. Möglich sind jedoch auch sechs Monate. Maximal kann der Freiwilligendienst für zwei Jahre geleistet werden.

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) kann jedoch nicht im Ausland abgeleistet werden kann, obwohl der Zivildienst, den der BFD ersetzen sollte, im Ausland geleistet werden konnte. Allerdings war das nur äußerst eingeschränkt möglich gewesen, da es nur wenige Auslandsstellen gab.

Welchen Auslandsfreiwilligendienst nun wählen?

Es gibt viele Möglichkeiten, als junger Mensch ein Auslandsjahr, einen Freiwilligendienst im Ausland, zu absolvieren. Viele Jugendliche im Alter von 16 bis 27 Jahren nutzen die Strukturen eines Freiwilligen Sozialen Jahres im Ausland (FSJ im Ausland). Andere nehmen am Programm Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD) teil.

Und für jedes dieser Programme gibt sehr viele Trägerorganisationen. Kein Wunder, dass es nicht leicht ist, diejenige zu finden, die am besten zu einem passt. Einige Organisationen orientieren sich an einem puren entwicklungspolitischen Ansatz, andere legen Wert auf eine christliche Weltanschauung. Es kommt aber in erster Linie auf die Verfügbarkeit von Freiwilligenstellen an, da es weitaus mehr Bewerber für einen Freiwilligendienst im Ausland gibt als Plätze.

Bewerbung

Hier geht es zur trägerübergreifenden Online-Bewerbung
Freiwilligendienst im Ausland
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Hat man sich für ein Programm und Projekt entschieden, so geht es an die Bewerbung. Neben der direkten Bewerbung kann man sich trägerübergreifend auf dem Internetportal auslandsfreiwilligendienst.de bewerben.

Der Bewerbungsablauf bei den Trägerorganisationen vollzieht nach einem bestimmten Muster: Zunächst füllst man eine Online-Bewerbung aus. Auf dieser Grundlage erfolgt eine Vorauswahl. Ist diese positiv, so erhält man eine Einladung zu einem. Dort werden an zwei Tagen unterschiedliche Aktionen durchgeführt, bei denen Teamfähigkeit, Rücksichtnahme und Motivation geprüft werden.

Man sollte möglichst aktiv an den Gruppenaktivitäten teilzunehmen, freundlich sein und insbesondere andere nicht ausgrenzen. Schulische Leistungen sind unerheblich. Teil der Auswahl ist zudem ein kurzes Gespräch, das zusammen mit einem anderen Bewerber und zwei Prüfern durchgeführt wird. Hierfür sollte man genau wissen, warum man gerade für ein bestimmtes Land oder einen bestimmten Kulturkreis geeignet ist und wie man sich in Stress-Situationen verhalten würde. Tipp: ruhig bleiben und auch bei nicht so freundlichen Fragen selbst freundlich und selbstsicher antworten. Hat man ehrenamtliche Vorerfahrungen, bringt dies auch Pluspunkte.

Das interne Bewertungssystem der Organisationen kann man kurz in "abgelehnt", "Warteliste" und "angenommen" aufteilen. Eine trägerübergreifende Online-Bewerbung ist deshalb ratsam.

Fazit: Erwartungen an einen Freiwilligendienst im Ausland und Realität

Durch einen Freiwilligendienst im Ausland wird man die Welt nicht so verändern können, wie man es sich vielleicht wünscht oder vorstellt. Man hat keine Ausbildung, keine Fachkenntnisse, beherrscht die Landessprache nur wenig oder vielleicht überhaupt nicht.

Und wenn man einmal die Kosten betrachtet, so kann man schnell folgende Rechnung aufstellen: einen unausgebildeten Jugendlichen aus Europa im einem Hilfsprojekt im Ausland zu beschäftigen kostet wesentlich mehr Geld als die Einstellung einer gelernten Kraft im Entwicklungsland selbst. Denn für diese sind keine Flug-, Versicherungs- und Verpflegungskosten zu tragen.

Doch ein Freiwilligendienst im Ausland hilft dennoch, die Welt zu retten. Zwar nicht direkt, aber indirekt. Denn: Der Freiwillige lernt das Land, seine Kultur und Menschen tiefgehend kennen. Er bekommt einen Überblick über Zusammenhänge in der Welt, lernt, die Probleme anderer Länder und die dementsprechende Verpflichtung der Wirtschaftsnationen zu verstehen. Die Freiwilligen bekommen ein Gespür für soziale Ungerechtigkeit und der Bedeutung von Chancengleichheit. Sie lernen also nicht nur des jeweilige Ausland kennen, in dem sie ihren Freiwilligendienst absolvieren, sondern betrachten auch Deutschland und Europa aus einer anderen Perspektive.

Das Wichtigste bei einem Freiwilligendienst im Ausland ist somit nicht die unmittelbare Hilfe, die man dort (nur beschränkt) leisten kann, sondern die Erfahrungen, die man selbst dort sammelt und die Veränderung der eigenen Sicht auf die Welt und das Verstehen der globalen Zusammenhänge.

Durch Freiwilligendienste im Ausland wird ein verstärktes Interesse an politischen Entscheidungen in der Heimat Europa und an einer nachhaltigen und rücksichtsvollen und gemeinwohlorientierten Lebensweise erworben. Viele Freiwillige engagieren sich nach ihrer Rückkehr politisch und fast alle überdenken das eigene Konsumverhalten.

Die Welt wird also doch verändert, allerdings nicht durch die direkte Hilfe, sondern mittels Einflussnahme auf die Politik in Europa.